Autofahren und virtuelle Teamarbeit

Autofahren und virtuelle Teamarbeit

Als für vielen Jahrzehnten die ersten Autos auf den Straßen erschienen, konnte jeder noch fahren, wie er lustig war. Als jedoch die Autos immer mehr wurden, erkannt man, dass das so nicht geht. Und irgendwann wurde der Führerschein eingeführt. Setzen wir uns in jene Zeit zurück und stellen wir uns vor, dass dies wäre nicht geschieht. Zwar werden von der Obrigkeit immer mehr Regeln und Verkehrszeichen aufgestellt, aber deren Bedeutung wird bestenfalls durch weitersagen vermittelt, nicht aber formal. Jeder kann sich ein Auto kaufen und losfahren.

„Klappt dauerhaft nicht!“ denken Sie. Und recht haben Sie. So etwas geht nicht gut. Klar, man hätte sich mit anderen über seine Erfahrungen austauschen und damit vielleicht ein wenig seinen Fahrstil verbessern können. Aber das Chaos wäre geblieben. Es hätte nicht lange gedauert, und die Rufe wären lauter geworden, dass Autofahren nicht gehen kann und dass man doch bitte die Autoproduktion einstellen und mit dem Unfug aufhören sollte.

So ähnlich verhält es sich mit der virtuellen Teamarbeit. Sie nimmt immer mehr zu, aber einen „Führerschein“ zur virtuellen Teamarbeit hat kaum einer. Man organisiert sich nach Gefühl, macht sicher auch vieles richtig, aber die Reibungsverluste sind oftmals richtig groß. Und immer mehr Studien zeigen, das virtuelle Teamarbeit nicht klappt, so zum Beispiel eine Studie zur Zusammenarbeit virtueller Teams in deutschen Unternehmen. Für diese Studie wurden Führungskräfte befragt, die vor allem bemängelten, dass die Anwendungen zur virtuellen Zusammenarbeit unzureichend integriert und mobil sind. Oder auf das obige Szenario bezogen: die Autos taugen nichts, die Fahrer selbst würden das schon stemmen.

Klar, die Technik sollte schon passen. Aber man kann auch mit einem alten Trabant Strecke machen, wenn man Autofahren kann. Damit virtuelle Zusammenarbeit klappt sind somit gute, integrierte Werkzeuge sehr hilfreich, aber nicht der wirkliche Erfolgsfaktor. Der wirkliche Erfolgsfaktor ist der Mensch, also die Führungskraft und die Mitarbeiter. Wenn dieses die virtuelle Zusammenarbeit professionell organisieren, dann kann auch mit unzureichender Technologie viel erreicht werden. Wenn dies nicht der Fall ist fährt man auch mit Hightech an die Wand.

Sie wollen mehr dazu wissen, wie man virtuelle Teams zu Hochleistungsteam entwickelt, wie also die virtuelle Zusammenarbeit sehr gut funktioniert? Fordern Sie über unsere Kontaktformular entsprechende Informationen an.

Virtuelle Grüße aus dem Rheinland

Konrad Fassnacht

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Konrad Fassnacht

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